Tiersparbuch für "schlechte Zeiten"?

Katharinasittichthemen, die in keine andere Rubrik passen ...
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Moni
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Tiersparbuch für "schlechte Zeiten"?

Beitragvon Moni » 24 Okt 2009 11:44

Hallo ihr Lieben,

angesichts der Tatsache, dass ich mittlerweile ein Abo bei meiner Tierärztin habe, hab ich gestern aus Jux und Dollerei mal meine Rechnungen der letzten paar Wochen (einschließlich Laborkosten) zusammengezählt...

Ich kam auf satte 456,67 Euronen :oah:

Puh. Das hätte ich nicht gedacht....

Nicht, dass ihr mich missversteht... mir ist davon jeder Cent richtig angelegt... schließlich geht es um das Leben bzw. die Gesundheit meiner Vögel... aber habt ihr euch schon mal Gedanken gemacht, was wäre wenn bei euch.............?

Ich bin ja jaaaaaaaaaaahrelang vor Krankheiten verschont geblieben, aber jetzt wo die Tiere in die Jahre kommen, werden sie anfälliger... ist ja bei uns Menschen genauso :(

Wie ist das? Habt ihr vorgesorgt? Habt ihr sowas wie ein Tiersparbuch für "schlechte Zeiten"?

Das würde mich interessieren :)
Lieben Gruß von Moni und ihren Seelenvögeln
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Ute
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Beitragvon Ute » 24 Okt 2009 12:43

Habe eine Spardose, jeden Monat stecken wir beide jeweils 5 - 10 € rein. Also pro Jahr so zwischen 180 und 240 €. Die laufenden Kosten beim TA zahl ich jedoch so, nur die außergewöhnlichen Sachen oder wo es halt ständig war. Ist dann ein netter Zuschuss. :D
Tschüss

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Beitragvon Spunky » 24 Okt 2009 13:23

Eigentlich hab ich sowas wie ein Reservekonto- allerdings ist das auch ab und an mal leer gefegt wenn Auto, Tierarzt oder sowas dazwischen kommt und dann wirds richtig eng.
...jetzt Chaotenlos...

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angel
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Beitragvon angel » 24 Okt 2009 19:20

Da ich ja mit Frieda ein kleines Sorgenkind zu versorgen habe und Paula mit Ihrer Nasen-, Knochen- und Hirnentzündung auch ein Notfall in diesem Jahr war, belaufen sich unsere Krankheitskosten in diesem Jahr bisher auf knapp 5.500 Euro. Ich denke, dass ist ein Extremfall.

Normalerweise hängen die Kosten ja auch von der Anzahl der Tiere ab. Ich denke, man sollte pro Jahr und Tier mit ca. 50 Euro Kosten rechnen. Je nach Möglichkeit würde ich monatlich was weglegen.

Ich habe das Glück, gut zu verdienen und kann daher die Kosten tragen. Im gegensätzlichen Fall hätte Frieda sicher nicht überlebt. Aber darüber mag ich gar nicht nachdenken.

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Beitragvon cocochanel » 24 Okt 2009 22:55

Hallo Moni

danke für den Denkanstoss :D Eigentlich wäre das wirklich eine gute Sache. Auch ich verdiene eigentlich sehr gut aber Ende des Monats ist meistens alles weg *schäm*.

Hab jetzt aber von einem "alten" Konto welches ich schon lange nicht mehr benutze eine neue Karte erhalten und da werde ich jetzt jeden Monat was drauflegen :uiuiui: Da ich ja nicht nur die Kathis habe sondern auch noch Katze und Hund.

Also lasst uns sparen :P

Liebe Grüsse
Sonja mit coco,chanel,harry,sally,molly und murphy

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scarverine
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Beitragvon scarverine » 25 Okt 2009 12:15

Ich hab eh ein Tagesgeldkonto zusätzlich, auf dem jeden Monat gespart wird. Sonst könnte ich noch nicht einmal meine Autoversicherung halbjährlich tilgen. :(

Ich weiß nicht wieso, aber bei uns ist am Ende des Geldes immer noch ordentlich Monat übrig. Aber die Wünsche meiner Kinder nehmen auch proportional zum Alter zu. Da steck ich dann eher selbst zurück.

Trotzdem denke ich, kann eine finanzielle Rücklage nie schaden. Ich hab dieses Jahr erst erlebt, wie das ist, wenn ein E-gerät nach dem anderen in den Elektrohimel fliegt. Und natürlich ist das Gesparte auch für unvorhergesehene Tierarztkosten da.
Liebe Grüße, Tanja mit den Federbällen Bubi, Booth, Tempe & Cam RIP: Mel, Tonks, Gibson, Bones

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Moni
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Beitragvon Moni » 30 Okt 2009 14:46

@cocochanel,
brauchst dich für meinen Denkanstoss doch net zu schämen :wink:

Ich wollte mit meinem Tröt ja nur sagen, dass man sich vielleicht (wenn die Tiere noch jung sind) gar nicht bewusst ist, was auf einen zukommen kann. Und ob man das finanziell auch schultern kann.

Bei Angel ist es wirklich extrem :shock: ... aber ehrlich, ich wüsste auch nicht, wo bei mir die Schallmauer ist... ich könnte bei keinem meiner mittlerweile 5 Kathis sagen, "es lohnt sich nicht mehr" für den Vogel.

Ich habe nur Probleme damit, dass ich - nur weil ich nicht wahrhaben will, dass seine Zeit (ab)läuft - alle möglichen Versuche zur Lebensverlängerung starten würde, die das Tier belasten... nur deshalb, weil ich nicht loslassen kann :( . Da habe ich sehr an mir gearbeitet.

Die richtige Balance zu finden, ist schwer. Gottlob bin ich tierarztmäßig in wirklich guten Händen, auch mein Männe, der mich bei den letzten beiden Besuchen begleitet hat, ist von der Kompetenz und Herzenswärme (!!!!!!!!) meiner Tierärztin begeistert.

Ich habe bei ihr das Gefühl, zum Wohl des Tieres beraten zu werden.... was man noch machen kann... und was man - zum Wohl des Tieres - besser bleiben lassen sollte.

Alles Liebe für euch... und danke für eure Beiträge :) Vielleicht meldet sich ja noch der ein oder andere... ich bin wirklich daran interessiert, wie ihr das händelt :?
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Beitragvon die_peixies » 30 Okt 2009 21:55

Ja, wir probieren auch, etwas zurückzulegen, so dass man dann mal was "übrig" hat für den Notfall. Das klappt nur nicht immer, da wir beide auch noch in der Ausbildung sind und der Verdienst noch nicht so hoch ist.
Zur Not gibt es für uns Federlose nur trocken Brot und Wasser (ging bis jetzt aber alles gut).

Zum Glück sind wir auch bei einer sehr guten TA, die uns auch letztes Jahr einen Teil der Kosten erlassen hat, was für ein Glück für uns, denn uns war der ganze Schwarm erkrankt und da kam so einges auf uns zu. Vor allem, weil wir dadruch auch Tiere verloren hatten und die im Labor untersucht wurden, was natürlich die Kosten immens steigert...

Was den richtigen Zeitpunkt zum Loslassen bzw die Frage nach der "Ist es noch Hilfe" oder doch nicht mehr - das ist wirklich schwer. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass es das Tier einem irgendwie zeigt. Wir haben in diesem Jahr lange um das Leben von einem unserer Nymphen gekämpft, den wir schon krank und behindert (er hatte nur einen Fuß) bekommen hatten. Nach monatelangem Kampf haben wir ihn schweren Herzens gehen lassen - und es war sehr traurig aber auch gut so... :cry:
Wobei ich immer alles mir mögliche tun würde, um jeden der Federbälle am Leben zu erhalten. Und als uns der Schwarm erkrankte haben wir alles uns mögliche gemacht und es hat geholfen. Wir konnten (fast :( ) alle gesund bekommen, und da war es egal, was es kostet!!!
Die Peixies mit den 10 Nymphies, 3 Wellis und 10 Kathis sowie 2 Kaninchen

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Beitragvon Gaby Schulemann » 31 Okt 2009 11:13

Huhu Leute,

ich empfehle auf Birds Online schon lange, eine Tierarztkasse anzulegen. In den vergangenen Jahren haben mich die Wellis extrem viel Geld gekostet, weil sie sehr krankheitsanfällig sind. Dieses Jahr haben die schwer kranke Kathi-Dame Rica und ihr später ebenfalls schwer erkrankter Partner Costa für hohe Kosten gesorgt, noch dazu sind einige Wellensittiche krank geworden. Bisher habe ich den vierstelligen Bereich noch nicht erreicht, aber das kann theoretisch noch kommen, das Jahr ist ja noch nicht zu Ende...

Fünf bis zehn Euro im Monat in eine Spardose zu packen, halte ich ehrlich gesagt angesichts meiner Erfahrungen für zu wenig. Kürzlich ist einer meiner Wellensittiche plötzlich erkrankt. Abends zuvor war noch alles in Ordnung, am nächsten Morgen fand ich Torben blind und vom Hals abwärts gelähmt vor. Da er keinen Durchfall und kein Erbrechen hatte, konnten wir Infektionen gleich ausschließen, es musste deshalb keine mit ungefähr 40 Euro vergleichweise günstige Abstrichdiagnostik gefahren werden. Es kam teurer, denn es waren diverse Untersuchungen dran wie Blutbild und Röntgen. Inklusive der Medikamente, die ich bekommen habe - Torben hat ein sehr, sehr schweres Leberproblem erlitten -, habe ich an dem Tag über 100 Euro in der Tierklinik gelassen. Für einen Besuch und die damit verbundenen, dringend nötigen Untersuchungen.

Das Geld ist gut angelegt, denn das Ganze ist jetzt fast vier Wochen her, Torben kann wieder normal sehen und ist nicht mehr gelähmt. Zwar hat er wegen des nicht mehr zu reparierenden Leberschadens noch immer Herz-Kreislauf-Probleme, aber es geht ihm dank der Medikamente, die er nun täglich braucht, recht gut.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich lege jeden Monat mindestens 50 Euro zur Seite, was sich in der Vergangenheit als ein realistischer Betrag herausgestellt hat. Denn wenn zum Beispiel mal eine OP fällig wird, dann kostet das gleich an die 200 Euro. Für einen Vogel. Und langwierige Erkrankungen gehen rasch über 300 oder 400 Euro, was die Kosten angeht. Dessen muss man sich bewusst sein.

Viele liebe Grüße,
Gaby

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Beitragvon snoere » 01 Nov 2009 13:39

Huhu.

Ich habe keine Extrakasse, dafür bin ich viel zu inkonsequent :D . Sinnvoll ist aber bestimmt, und ich kann es auch jedem nur empfehlen.
Wenn bei uns Kosten anfallen, dann werden sie bezahlt. Da ich eh den Eindruck habe, dass irgendwie immer was Unvorhergesehenes dazukommt, fällt das nicht weiter ins Gewicht. :roll: :P

Gruß,
Siggi


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