Tiersparbuch für "schlechte Zeiten"?

Katharinasittichthemen, die in keine andere Rubrik passen ...
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Claudi
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Beitragvon Claudi » 01 Nov 2009 20:22

Hallo,

ich habe auch so was wie eine "Extrakasse". Von dort werden persönliche Sonderwünsche und Extraausgaben gezahlt.

Da ich mit meinem Zwerghasen Jonathan alle halbe Jahr zum Impfen mußte, wusste ich ja was da an Kosten auf mich zukam. Als er aber wegen dem Abschleifen der Zähne und Nachsorgeuntersuchungen zum Arzt mußte, war ich froh das Extrakonto zu haben.

Meine Kathis und der Welli Schneeflöckchen haben ja auch Krankheitsgeschichten hinter sich, die nicht gerade billig waren.

Trotzdem bin ich froh über jeden EURO und Cent den ich für das Wohl meiner Tiere ausgegeben habe. Ich würde es jederzeit wieder tun.

Ich profitiere ja auch von der Rotlichtlampe und dem Pariboy, die ursprünglich für die Geier angeschafft wurden.

Die nächste Anschaffung (BirdLamp) wird auch aus der Extrakasse bezahlt. Davon habe ich halt mal nichts.

Gruß Claudi
Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag. Drum lächle und die Sonne geht auf.

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Nina
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Beitragvon Nina » 03 Nov 2009 12:11

Hallo Ihr Lieben,

da muss ich mich Siggi anschließen ... wir haben eigentlich auch ein Rücklagen-Konto - ganz allgemein für Haus, Auto, Vögel etc... mal ist mehr drauf, mal weniger, aber so ein kontinuierliches Pölsterchen hat sich bei uns bis jetzt auch noch nicht bilden können.

Von daher - die Prioritäten sind ganz klar, wenn's den Geiern nicht gut geht.

Liebe Grüße,

Nina
Viele Grüße von
Nina

... im Moment ohne Kathis ...

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Koffeinfee
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Re: Tiersparbuch für "schlechte Zeiten"?

Beitragvon Koffeinfee » 10 Mai 2011 17:41

Ich glaube, ich muss mich auch mal zu dem Thema äußern.
Ich denke, jeder, der sich welch ein Tier auch immer zulegen möchte, sollte sich vorher wirklich bewusst machen, welche laufenden Kosten auf einen zukommen werden und wie die Preise beim Tierarzt sind. Es kann heute alles gut sein und auch so bleiben oder es ist vorbei.

Wenn ich mit dem Kauf von Coco und Chanel eine Spardose angelegt und jeden Monat 50€ gespart hätte, wär das Geld seit heute aufgebraucht. Mit den akuten Tierarztkosten kommen schließlich auch Nebenkosten, die sich auch ganz schön summieren können. Seit Freitag habe ich wirklich alles 3mal heiß geschrubbt und desinfiziert, alles, was man austauschen kann, ausgetauscht.. Und dass das Benzin zur Zeit nicht preiswert ist, darf man auch nicht vergessen.
Mir ist es egal, mir macht es rein gar nichts (weder meinem Konto noch meinem "Kopf"), denn was sein muss, muss sein und basta.

Ich habe letztes Jahr bei unserem Hundetierarzt eine Stunde mit anhören dürfen, wie Inkassounternehmen beauftragt wurden, das Geld von nicht zahlenden Kunden einzutreiben. Es ist ja löblich, dass sich diese Menschen um ihre Tiere offensichtlich kümmern, aber fair den Ärzten und anderen Patienten gegenüber ist es ganz sicher nicht.

Ich will damit nicht sagen, dass man sich nur Tiere anschaffen darf, wenn man ein dickes Konto hat. Ich habe nur das Gefühl, dass sich manche Tierhalter irgendwelchen utopischen Vorstellungen hingeben und dann mit dem Rücken zur Wand stehen, wenn es doch mal ernst wird.
Wenn man also keine finanziellen Rücklagen hat, sollte man vielleicht wirklich ein Sparschwein füttern, damit man einen kleinen Puffer für etwaige Bombenkosten hat.
Ich hoffe, ihr versteht.

EDIT: Da habe ich doch glatt was vergessen. Immer schön daran denken:"Unverhofft kommt oft". Ein ziemlich abgegriffener Spruch, aber mindestens genau so wahr. :P
Liebe Grüße,
Tina im blauen Wunderland, das gar nicht mehr so blau ist.

Coco, Emma, Smartie, Eva, Trolli, Amelie, Bounty

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auren
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Re: Tiersparbuch für "schlechte Zeiten"?

Beitragvon auren » 15 Okt 2011 17:24

also ...

ich hab für alle meine tiere ne "sammeldose" woraus ich tierarztbesuche bezahle
da sind momentan knap 500 euro drin

dann hab ich noch einzelne sparschweine pro tier wo von ich futter / einstreu und spielzeug bezahle
an für sich kommen pro tierart ca wieder die summe rein die die tiere quasie "verbrauchen"
jedoch häuft sich dabei immer was an geld an und dafür kauf ich dann spielzeug oder extrasachen für die lieben kleinen
um mal ne grobe vorstellung zu bekommen was das ca kostet mal ne auflistung
chinchillas (4 männchen) sind momentan 120 euro drin und kommen pro monat 50 euro rein
wellis (2 hennen / 2 hähne) sind momentan 72 euro drin und kommen monatlich 25 euro rein
agaporniden (2 hennen / 2 hähne) sind momentan 85 euro drin und kommen monatlich 30 euro rein
fische (ca 140 "freischwimmer") sind momentan 34 euro drin und kommen 15 euro monatlich dazu

an für sich "verbrauchen" die tiere ca immer das gleiche da wir kaum zum tierarzt mußten
aber das mit den einzelnen sparschweinen haben wir ursprünglich angelegt das wir sagen können die verbrauchen ca die summe jeden monat
und wir haben ne bessere übersicht was wer kostet

Coco Chanel
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Re: Tiersparbuch für "schlechte Zeiten"?

Beitragvon Coco Chanel » 03 Apr 2013 10:30

Oh, diesen Thread entdecke ich jetzt erst, prima Anregung - ob ich da so konsequent bin, wird sich zeigen - und mal gucken, was der Tierarzt sagt, wenn ich mit 1 € Stücken bezahl :lol:
:D


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