Dominanter Papa Zunami

Schwanzfächern, Kopfüberhängen und andere typische Verhaltensweisen
Benutzeravatar
rana
Beiträge: 63
Registriert: 25 Aug 2015 11:05
Wohnort: Berlin

Dominanter Papa Zunami

Beitragvon rana » 30 Sep 2015 17:24

Hallo liebe Foris, ich brauche euren Rat.

Vorgeschichte:
Im August ist der Nachwuchs meines Kathipaares (Papa Zunami und Mama Oskar) geschlüpft. Da der Papa die Küken heftig rupfte musste er von der Familie getrennt werden. 3 Wochen lang stand er nur in Rufkontakt mit seiner Familie. Gemeinsam haben Mama Oskar und ich es geschafft alle vier Küken (Garfield, Max, Feng Shui und Jiva) aufzuziehen. Sie sind jetzt 7 Wochen alt, futterfest und im besten Teenageralter. (ausführliches Kükentagebuch "Flauschalarm" viewtopic.php?f=20&t=7910)

Das Problem: Dominanter Papa
Am Montag Vormittag fand die Familienzusammenführung statt. Papa, Mama und die Jungvögel bekamen gemeinsamen Freiflug und zogen dann (freiwillig) gemeinsam in die Voliere der Familie ein. Die Wiedersehensfreude bei Zunami und Oskar war so groß, dass sie sich gleich erneut auf Bruthöhlensuche und ans Küken zeugen machten. Aber der Papa stänkerte auch mit den Jungvögeln rum, piesackte und attackierte sie ohne Grund. Zunächst war alles noch relativ harmlos.

Bis zum Dienstagabend verschlimmerte sich die Situation jedoch erheblich. Zunami verscheuchte und jagte die Jungvögel regelrecht durch die ganze Voliere, wenn sie ihre Mutter anbettelten drehte er komplett durch und attackierte sie scharf. So ging das den ganzen Tag, nur unterbrochen vom rumturteln, Bruthöhle suchen und Küken zeugen mit seiner Frau. Am Nachmittag fing dann auch noch die Mama an die Küken zu vertreiben und zu piesacken. Als Zunami dann um 23 Uhr nach einer Attacke gegen Feng Shui ein Federchen von ihr im Schnabel hatte zog ich die Reißleine und setzte ihn wieder in den Einzelkäfig im Nebenzimmer.

Seitdem herrscht in der Voliere wieder Ruhe und Harmonie. Alle kuscheln und knurpsen um die Wette, die Mama mitten drin. Sie füttert ihre Kinder wieder anstatt sie zu verjagen. Ab und zu gibt es Gerufe zwischen Oskar und Zunami, aber Oskar wirkt ansonsten entspannt und zufrieden.

Ich frage mich und euch jetzt was nun zu tun ist.

Für mich steht fest, dass die 4 Jungvögel bei mir bleiben. Genauso steht fest, dass Papa Zunami nur Oskar und nicht die Jungvögel in seinem Revier duldet. Zwei Volieren in 2 Zimmern, das kann ich räumlich und zeitlich (Freiflugzeiten) nicht bewerkstelligen. Also muss Zunami ausziehen. Schweren Herzens werde ich ihn abgeben müssen. :cry:

Nur was ist dann mit Oskar? Mein Verstand sagt: "Paare trennt man nicht." Mein Herz sagt: "Oskar geht es besser ohne Zunami. Und den Küken geht es besser mit ihrer Mama."

Ich habe bei der Brutlust der beiden überhaupt kein gutes Gefühl. Oskar ist physisch nicht sonderlich robust. Ich habe sie im Frühjahr schon fast während ihrer ersten Eierei wegen Erschöpfung verloren. 3 Gelege hatte sie schon dieses Jahr. Und im Winter geht es ihr sowieso schon immer nicht so gut und ist abgeschlagen. Ich glaube wenn sie jetzt nicht aufhört zu legen überlebt sie den Winter nicht. Während Zunamis Abwesenheit hat sie überhaupt keine Anstalten gemacht noch mal Eier legen zu wollen. Aber kaum ist der Kerl wieder da: Bruthöhlensuche, Kloake frei zupfen, Kinder machen.

Was meint ihr? Ich bin über jeden Rat und jede Hilfestellung dankbar.

Eure traurige Rana
Liebe Grüße
Rana und Oskar, Garfield, Max, Feng Shui, Jiva

Benutzeravatar
Tinaeule
Beiträge: 941
Registriert: 23 Sep 2012 20:42

Re: Dominanter Papa Zunami

Beitragvon Tinaeule » 30 Sep 2015 18:30

:( :( :(
Ich kann mir gut vorstellen, wie Du Dich jetzt fühlst! Ich musste eine ähnlich schwere Entscheidung vor etwa eineinhalb Jahren treffen, als meine Lilli ausziehen mußte, weil sie mit dem Rest gar nicht mehr klar kam, und ich mich um ihren "Partner" gesorgt habe, der sich immer um sie bemüht hat, aber von ihr nur sehr schlecht behandelt wurde. Inzwischen ist Eddie richtig glücklich verpaart, und es herrscht Frieden in der Voliere. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals ein Tier, für das ich Verantwortung übernommen habe, wieder abgebe, aber in diesem Fall forderte die Verantwortung gegenüber allen genau das. Ich denke immer noch oft an Lilli und wie es ihr wohl geht, und bin sehr sehr froh, dass sie einen wirklich guten Platz gefunden hat, der ihrem Charakter besser gerecht wird. :cry:
Tina mit Eddie, Ducky, Sunny, Judy, Wölkchen und unsere Merle, sowie Lucy und Jan
Unvergessen Mabel und Gipsy
Und Lilli in der großen weiten Welt

Benutzeravatar
geierlady
Beiträge: 1746
Registriert: 28 Mai 2012 23:18
Wohnort: Düsseldorf

Re: Dominanter Papa Zunami

Beitragvon geierlady » 30 Sep 2015 20:30

In einem internationalen Forum hatten wir einen ähnlichen Fall.
Der Hahn scheuchte allerdings auch seine Frau, wenn diese sich um ihre Küken und nicht um ihn kümmerte. :wink:
Von den Küken griff er nur die kleinen Hähne an. Die verteidigten ihre Mama, und Papa wurde zum Außenseiter.
Die Familie hat nach einiger Zeit wieder zusammen gefunden, jedoch hat die Halterin zwei der vier Küken verkauft.

Rana, vielleicht ging die Familien-Zusammenführung zu schnell.
Vielleicht kannst du Zunami's Käfig eine Zeitlang im selben Zimmer wie die Familien-Voliere halten.
Gemeinsamen Freiflug kannst du ja versuchen.

Wegen des Dauerlegens würde ich einen vk Tierarzt ansprechen.
Meine Yuki hatte dieses Jahr auch schon drei Gelege. Sie war die letzten vier Wochen richtig schlecht drauf.
Erst seit wenigen Tagen kann ich sagen, sie ist wieder ok.
Dr. B. hat uns während der ganzen Legeperiode ganz toll begleitet, ich war ja auch blutige Hennen-Anfängerin.
Sollte sie in diesem Jahr nochmal anfangen zu legen, hätte ich die selbe Angst wie du um Oskar und wäre ganz schnell wieder beim Doc.

Dr. B. sagt, man solle wirklich alle Gegenstände, die optisch an eine Nisthöhle erinnern, aus der Voli entfernen.
Wenn die Henne erschöpft ist, kann der Arzt eine Infusion sowie gute Futter-Zusätze für zu Hause mitgeben.

Hoffentlich lesen unsere Nachwuchs-erfahrenen Foren-User diesen Thread, und du bekommst jede Menge gute Tipps.
Viele Grüße
geierlady
mit Yuki und Paulchen
Unvergessen: Janosch

Benutzeravatar
rana
Beiträge: 63
Registriert: 25 Aug 2015 11:05
Wohnort: Berlin

Re: Dominanter Papa Zunami

Beitragvon rana » 30 Sep 2015 22:51

@Tinaeule: Du sprichst mir aus dem Herzen
Tinaeule hat geschrieben:Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals ein Tier, für das ich Verantwortung übernommen habe, wieder abgebe, aber in diesem Fall forderte die Verantwortung gegenüber allen genau das.
Danke :)

@geierlady:
Zunami stand schon 3 Tage vor dem ersten gemeinsamem Freiflug im selben Zimmer. Während ihres Freiflugs sind die Jungvögel neugierig auf Zunamis Käfig gelandet und haben Kontakt aufgenommen. Zunächst war ihm das nicht Geheuer doch schnell fing er da schon an sie durch die Gitterstäbe zu attackieren und zu vertreiben. Er duldete nur Oskar auf seinem Käfig.

Gemeinsamer Freiflug würde leider auch nicht funktionieren. Zunami hat beim ersten gemeinsamen Freiflug schnell die neue (!) Voliere in Beschlag genommen so dass ich ihn jedes Mal keschern müsste um ihn wieder in seinen Käfig zu bekommen. Und außerdem scheucht er die Jungvögel auch beim Freiflug umher.

Ja stimmt, wegen der Legerei kann ich nochmal mit meiner vk TÄ sprechen. Oskar hatte damals auch Infusionen erhalten und Korvimin als Futterzusatz. Und trotzdem habe ich ein ganz ganz mieses Gefühl bei der Sache...
Es wird ja gar nicht in der Voliere nach Nisthöhlen gesucht, dort gibt es ja keine. Ich habe nur offene Schlafhäuser (Nagerhäuser mit eingezogenen Sitzstangen), keine Korkröhren, keine dunklen Ecken oder Verstecke mit Boden. Die ersten Eier hat sie auf den Volierenboden gelegt, da sie nichts besseres gefunden hat. Ich weiß nicht was ich da noch verbessern könnte. Den Nistkasten habe ich immer erst angebracht wenn sie schon einen Eipo hatte und 1-2 Tage darauf lag dann auch immer das erste Ei drin. Beim Freiflug suchen sie dann Nisthöhlen: dösen unterm dem Sofa, kriechen unter Decken und hinter Kissen. Die Kissen und Decken kann ich vom Sofa entfernen, das Sofa selber aber nicht.

Das ist doch frustrierend: Sie sind jetzt 3 Jahre alt und 2 Jahre lang dachte ich ich hätte 2 Hähne und auf einmal Dauerlegerei! Und dann lässt man sie ausbrüten und der Papa rupft und massakriert seine eigenen Nachkommen nur um wieder neue machen zu können! :motz: :motz: :motz:
(Aber ich bin super super happy über meine 4 Wusel kann es mir ohne sie nicht mehr vorstellen. :D Es wäre total leer hier. :rolleyes: )
Liebe Grüße
Rana und Oskar, Garfield, Max, Feng Shui, Jiva

Benutzeravatar
Moni
Moniratorin & Netzwerkler
Beiträge: 9270
Registriert: 11 Okt 2003 14:08
Wohnort: Haibach, um die Ecke von Aschaffenburg, dem bayerischen Nizza ;-)
Kontaktdaten:

Re: Dominanter Papa Zunami

Beitragvon Moni » 04 Okt 2015 11:37

Liebe Rana,

verflixt aber auch - der Bengel macht seinem Namen alle Ehre :motz:

Dass sich die Situation so zugespitzt hat, tut mir sehr leid. Ich grüble schon die ganze Zeit, wie ich mich an deiner Stelle verhalten würde und wie ich den Tieren helfen würde, als Familie zusammenzufinden. Meist verlasse ich mich auf mein Gefühl und entscheide aus dem Bauch heraus. Leider hab ich eine solche Situation noch nicht erlebt und weiß nicht, was ich dir (außer Aussitzen) raten sollte.

Ich wollte dich nur wissen lassen, dass ich an euch denke ... auch wenn dir das nicht wirklich weiterhilft :(

PS. Eines solltest du vielleicht noch ausprobieren ... Bachblüten, am besten als Dusche :) Ich hatte damit schon gute Erfolge - aber leider auch nicht immer. Ein Versuch ist es dennoch wert. Alles Gute!
Lieben Gruß von Moni und ihren Seelenvögeln
In meinem Herzen: Maxi, Moritz, Henry, Sammy, Charlie und Christo
www.kathiparadies.de
www.facebook.com/Kathiparadies
www.facebook.com/Linnieworld


Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten. Wilhelm Busch

Benutzeravatar
bieberhoernchen
Beiträge: 2183
Registriert: 13 Jan 2012 08:01
Wohnort: RSK

Re: Dominanter Papa Zunami

Beitragvon bieberhoernchen » 05 Okt 2015 10:08

so einen wirklichen Tipp kann ich dir auch nicht geben
meine haben sich zusammengerauft ( da gab es zwar auch Prügel, bis sie sich zusammenrauften )

sollte aber bei deinen Küken ein Hahn dabei sein, wird es ihm egal sein das es seine Mutter ist
sie werden dann auch ein Paar bilden und es kommt zum Eier legen und wenn es Zwei sind werden auch sie sich um "Hennen" bekämpfen sobald sie Geschlechtsreif sind

also wird sich dann dein Problem nur verschieben :(

Versuch doch alle in kleinen Käfigen ( natürlich in zwei Gruppen ) für ein zwei Wochen zu halten
mit gemeinsamen Freiflug
den Neuen Käfig umgestalten und wehrend dieser Zeit keinen dort rein zu lassen und später alle gemeinsam einziehen zu lassen :?:
Grüße von Birgit
das Bibberhörnchen Bild

Ein wahrer Freund ist ein Mensch der zwar dein Lachen sieht, aber spürt, dass deine Seele weint.

Benutzeravatar
Tinaeule
Beiträge: 941
Registriert: 23 Sep 2012 20:42

Re: Dominanter Papa Zunami

Beitragvon Tinaeule » 05 Okt 2015 12:06

Das muss nicht so kommen, @bieberhörnchen, bei meinen Ziegensittichen habe ich eine ähnliche Konstellation, Mama alleinerziehend und ihre drei Küken, alle drei männlich. Vater verstarb vor Schlupf. Peggy hatte wie sehr viele Ziegen vorher auch einen Hang zum Dauerlegen, zwischen 15 und 20! Pro Gelege, gar nicht gut, und das alle drei Monate. Seit die Jungs da sind ist das vorbei. Als sie pubertierten haben sie es ein paar mal versucht, mit Mama zu üben, hab ich immer unterbrochen, wenn ichs mitgekriegt habe. Jetzt ist ruhe, es wird nur noch miteinander trainiert. Sie sind jetzt schon seit über zwei Jahren in dieser Konstellation, toi, toi toi!
Tina mit Eddie, Ducky, Sunny, Judy, Wölkchen und unsere Merle, sowie Lucy und Jan
Unvergessen Mabel und Gipsy
Und Lilli in der großen weiten Welt

Benutzeravatar
rana
Beiträge: 63
Registriert: 25 Aug 2015 11:05
Wohnort: Berlin

Re: Dominanter Papa Zunami

Beitragvon rana » 05 Okt 2015 16:41

Danke an Alle für die vielen Tipps und Anregungen. Ich habe sie mir zu Herzen genommen und in den letzten Tagen intensiv über die Situation nachgedacht.

@Moni: Aussitzen...hmpf...nicht mein Stil ehrlich gesagt. Mit Bachblüten (im Trinkwasser) habe ich auch schon gute Erfahrungen gemacht gegen Erschöpfung bei Oskar. Gegen Zunamis Aggression hatten sie jedoch nicht geholfen.

@bieberhörnchen: Klar kann es später noch zu Stress kommen. Aber was dann zu tun ist muss ich auch dann entscheiden. Jetzt darüber zu spekulieren was sein könnte ist zwecklos. Zur Haltung in 2 Käfigen und Volierenumbau siehe unten.

@Tinaeule: Toi, toi, toi weiterhin! Das lässt mich auch für meine Bande hoffen.

Nun zum aktuellen Stand:

Ich werde Zunami auf keinen Fall noch einmal zu den Jungvögeln lassen. Er hatte sie in den 2 Tagen derart gejagt und eingeschüchtert, dass sie immer ängstlicher wurden und ihr Selbstbewusstsein bröckelte. Und je weniger sie sich wehrten, um so heftiger wurden sie gejagt und attackiert. Das hatte wirklich nichts mehr mit rumstänkern zu tun. Da ich nicht will das meine mutigen und selbstbewussten Jungvögel in ihrer jetzigen Entwicklungsphase noch einmal derart massakriert werden und dadurch ihren Mut und ihr Selbstbewusstsein verlieren, werde ich Zunami auf keinen Fall noch einmal zu den Jungvögeln lassen.

Zunami hat eine unglaubliche Power und Ausdauer. Er wird nicht müde den ganzen Tag und die halbe Nacht sein Revier zu verteidigen. Er benimmt sich wie im Wahn. Da ist mit Geduld und vorsichtiger Zusammenführung nicht viel zu machen. Ich hatte ja extra die Voliere umgebaut und die Mama samt Jungvögeln schon 2 Tage darin wohnen lassen bevor ich den gemeinsamen Freiflug mit Zunami initiiert habe. Eben damit er in ein neues Revier kommt. Hat ihn aber so überhaupt nicht interessiert. Er hat kurz gestutzt, als er in die Voliere ging und sie dann flux zu seinem Revier erklärt, samt Freiflugzimmer.

Nun zu Oskar und Zunami: Zunami ist seit Samstagnachmittag bei einer Freundin. Ich wollte sehen wie Oskar reagiert wenn sie und Zunami nicht mehr in Rufkontakt stehen. Sobald Zunami im Aufzug nach unten verschwunden war hat Oskar aufgehört zu rufen. Sofort. Kein Einziger Kontaktruf mehr. Oskar klettert, fliegt, spielt und erkundet die Voliere und auch das Zimmer während des Freiflugs. Genau wie ihre Kinder und mit ihren Kindern zusammen. Sie ist super ausgeglichen, knurpst, döst auf einem Bein,... Oskar ist glücklich ohne Zunami. Sie wirkt jetzt wieder so wie als sie vor 2,5 Jahren zu uns gekommen ist. Es wirkt, so als hätte sie im letzten Jahr an Zunamis Seite diesen Teil von sich begraben.

Mit Zunami in der Voliere hatte ich einen Dominanten Oberhahn (Zunami), eine total neben sich stehende Henne (Oskar) und vier verängstigte Jungvögel (Garfield, Max, Feng Shui und Jiva), die alle total gestresst waren und sich nur gezofft haben hier.

Jetzt habe ich fünf glückliche, ausgeglichene, verspielte, mutige, selbstbewusste Kathis in der Voliere: Oskar, Garfield, Max, Feng Shui und Jiva. Daran kann doch nichts verkehrt sein, oder?

Oskar im Vordergrund und Jiva im Hintergrund
Bild

Feng Shui
Bild

Garfield und Max
Bild


Ich bin keine Freundin von Übergangslösungen. Und ich halte es auch nicht für sinnvoll noch x-Versuche zur Versöhnung zu starten, Familie hin oder her. Das bringt nur Stress und Unruhe für alle.

Oskar, Garfield, Max, Feng Shui und Jiva sind jetzt glücklich. Mittelfristig soll Oskar auch einen neuen Partner bekommen. Aber jetzt soll es erstmal so bleiben. Wie gesagt: Hier herrscht Harmonie pur. Klar kann sich das ändern, aber jetzt darüber zu spekulieren was sein könnte ist zwecklos. Aber ich bin optimistisch, dass es zumindest keine Hahnenkämpfe gegen wird, denn ich glaube Max ist der einzige Hahn in der Voli :wink: .

Und Zunami hat einen Neuanfang verdient. Er ist so ein toller Vogel. Er hat so viel Kraft und Ausdauer, ist mutig und strahlt eine tolle Klarheit aus. Er hat etwas sehr Ursprüngliches, Wildes. Aber in diesem Minischwarm hier, fühlt er sich nicht wohl. Hier ist jetzt nicht der richtige Platz für ihn. Ich hoffe ich werde bald ein neues Zuhause für ihn finden, eines was seiner Natur mehr entspricht. Ich werde ihn vermissen. Tue es im Grunde genommen schon.

Nochmal vielen Lieben Dank für eure Tipps und Hinweise.
Eure Rana
Liebe Grüße
Rana und Oskar, Garfield, Max, Feng Shui, Jiva

Benutzeravatar
snoere
Administratöse & Netzwerkler
Beiträge: 8514
Registriert: 31 Mai 2003 16:47
Wohnort: 48163 Münster
Kontaktdaten:

Re: Dominanter Papa Zunami

Beitragvon snoere » 05 Okt 2015 20:13

Ich kann mich nur anschließen, meiner Meinung nach verschiebst du das "Problem" nur nach hinten.

Es ist richtig, dass du DANN immer noch Entscheidungen treffen kannst, aber DANN ist es für Zunami zu spät. Mag sein, dass Oskar ihn nicht vermisst. Aber was ist mit Zunami? Sie waren doch ein Paar, oder? Und mit der Nachzucht hast du nicht nur die Verantwortung übernommen für die vier Jungvögel. Die Verantwortung für die Eltern besteht weiterhin.

Gruß,
Siggi

Benutzeravatar
geierlady
Beiträge: 1746
Registriert: 28 Mai 2012 23:18
Wohnort: Düsseldorf

Re: Dominanter Papa Zunami

Beitragvon geierlady » 05 Okt 2015 21:36

In der Natur vertreiben alle Tiere ihre älteren Jungen, wenn sie neue aufziehen möchten.
Und genau das tut momentan Zunami.
Er tut mir sehr leid.
Man müsste den Grund für seine extreme Brutigkeit heraus finden, ggf. mit tierärztlicher Hilfe.

Aber ich denke, Rana hat ihre Entscheidung getroffen.
Ich glaube, sie kann ihm keine wirkliche Chance mehr geben, und das ist sehr schade.

Auch ich habe hier im Forum etliche Fälle gelesen, in denen sich Geschwister mit Erreichen der Pubertät nicht mehr verstanden.
Das kann definitiv passieren.
Es gibt in diesem Fall keine einfache Lösung.
Die Trennung des Elternpaares ist es nur auf den ersten Blick.
Viele Grüße
geierlady
mit Yuki und Paulchen
Unvergessen: Janosch


Zurück zu „Verhalten“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Bing [Bot] und 1 Gast