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Die unglaubliche Geschichte des kleinen - nicht mehr einsamen - Monty.

Monty Geboren: März 2002; Naturbrut
Farbe: wildfarben
Geschlecht: 1.0 (lt. Züchter)

Monty kam als Jungvogel im Mai 2002 zu seiner jetzigen Familie. Bereits nach zwei Wochen war er zahm.
Da er nicht alleine bleiben sollte, wurde im August 2002 ein Partner besorgt. Dieser wurde jedoch von Anfang dermaßen attackiert, dass die beiden Vögel wieder getrennt werden mussten. Sowohl Monty als auch der dazugesetzte Vogel waren offensichtlich mehr als unglücklich.
Der Neue wurde glücklicherweise vom Züchter wieder zurück genommen.
Daraufhin blieb Monty erst einmal eine Weile alleine.
Seine Fixierung auf den Menschen wurde dadurch jedoch immer stärker, seinen Willen setzte der kleine Fratz mit lautem Geschrei durch. Aggressionen richteten sich primär gegen den männlichen Teil der Familie ("Kampfflieger", "Fliegende Furie"), gebissen wurde aber jeder, der sich dem Willen des kleinen Tyrannen widersetzte. Zitat: "Vom Verhalten her gleicht er einer launischen Amazone."
Nach einigen Überlegungen wurde dann doch noch ein weiterer Versuch der Vergesellschaftung unternommen. War das Geschlecht des ersten dazugesetzten Tieres unbekannt, sollte es sich bei Joy (8 Wochen; im Bild unten: links) um ein Weibchen handeln.

Monty und Joy

Bereits am Tage ihres Einzugs am 17. Oktober 2002 änderte sich Montys Verhalten. Er war ruhig und gelassen, keine Nervosität, nur kurz ein obligatorisches Schimpfen und Drohen. Monty versuchte sogar, Joy durch die Gitterstäbe der beiden nebeneinander aufgestellten Käfige zu füttern.
Der erste Kontakt ohne trennendes Gitter verlief dann ohne Probleme, kurzes Begrüßungsschnäbeln und ein gemeinsamer Flug durch das Zimmer. Ein Vorteil war mit Sicherheit, dass Joy keinerlei Angst gegenüber dem Menschen zeigte.

Bereits vier Tage nach diesem Erstkontakt zogen Monty und Joy in einen neuen Käfig. Gemeinsames Fressen aus einem Napf gehören seitdem ebenso zum gewohnten Anblick wie Kraul- und Kuschelstunden.
Montys Aggressionen dem Menschen gegenüber stellten sich fast komplett ein, seine Zahmheit dagegen nahm sogar noch zu. Dennoch hat Monty natürlich einige seiner alten "Macken" behalten. Zitat: "Joy darf zum Beispiel SEINEN SESSEL nicht benutzen, nicht auf SEINEM KLETTERSEIL klettern, und erst recht nicht SEINE SCHULTER, auf der er gerade draufsitzt, anfliegen. Joy muss selbst IHRE EIGENEN Plätze suchen. Sonst im Käfig ist alles in bester Ordnung."

Monty und Joy - ein wirklich schönes Beispiel für eine gelungene Vergesellschaftung.

Monty und Joy Monty und Joy
Gemeinsam glücklich: Monty (rechts) und Joy.

Ein großes Dankeschön für die Bilder an Maria Cernic.

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